Herscheider Erkunder hilft bei Messarbeiten in Duisburg

(26.09.2012)

 

Um 4.55 Uhr in der Früh ging am Mittwoch der Einsatzbefehl bei der Feuerwehr ein. Bereits am Dienstag war eine Düngemittelfabrik im niederrheinischen Krefeld in Brand geraten. Aus den Trümmern stiegen unentwegt stinkende Rauchwolken auf. Diese wirkten bedrohlich; mit den Erkundungsfahrzeugen der Feuerwehren wurde daher überprüft, ob eine Gesundheitsgefährdung von den Rauchschwaden ausging. Genau das war auch die Aufgabe der Herscheider Einsatzgruppe. Michael Geck, ABC-Zugführer aus Neuemühle, sowie Marco Rohe, Matthias Müller und Dennis Fuchs machten sich auf den Weg zur Feuerwache I in Duisburg.

Die Rauchwolke, die durch den Großbrand in einer Düngemittelfabrik in Krefeld verursacht wurde, war kilometerweit zu sehen. Die Einsatzkräfte waren rund um die Uhr im Einsatz - auch die Herscheider Feuerwehr war beteiligt. ■ Foto: dpa

Insgesamt waren fünf Erkundungsgruppen (Dortmund, Hagen, Schwerte, Unna und Herscheid) aus dem Regierungsbezirk Arnsberg im Einsatz, die einen Arbeitskreis bildeten. Die Dortmunder Kollegen übernahmen die Federführung und teilten die Herscheider für einen Stadtteil in Duisburg, keine drei Kilometer vom Brandherd entfernt, ein. Dort suchten sie mit dem Erkundungsfahrzeug vorher ausgemachte Messpunkte auf.

 

Mit Hilfe der computergesteuerten Messtechnik an Bord des Fahrzeugs wurde der Schadstoffgehalt in der Luft ermittelt. Die Ergebnisse, die allesamt unter den gesetzlichen Grenzwerten lagen, wurden regelmäßig an die Einsatzzentrale vor Ort übermittelt. Am späten Nachmittag wurden die Herscheider von Kollegen aus dem Regierungsbezirk Köln abgelöst und machten sich auf den Heimweg. Gegen 19.25 Uhr trafen sie wieder in der Ebbegemeinde ein – sie hatten insgesamt 340 Fahrkilometer zurückgelegt.

 

„Wir haben exzellent ausgebildete Leute“, stellte Wehrleiter Gerd Holthaus dem
Quartett ein hervorragendes Zeugnis aus. Aufgrund ständiger Fortbildungen und
Kurse seien die Kameraden in der Lage, die komplizierte Technik des Erkunderfahrzeugs anzuwenden. Daher könne die Herscheider Feuerwehr problemlos bei Gemeinschaftseinsätzen mit größeren Feuerwehren mithalten. Die  Zusammenarbeit funktioniere, wie jetzt in Duisburg, stets einwandfrei. Dies ist ein weiterer Beweis für die Leistungsfähigkeit der heimischen Wehr.

 

(Text: Süderländer Tageblatt /dg)

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