Verkehrsunfall eingeklemmte Person

(18.01.2012)

 

Tödlich verletzt wurde am späten Mittwochnachmittag ein Pkw-Fahrer bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße 561 im Ortsteil Weiße Ahe.

Der Pkw-Fahrer, der die Landstraße in Richtung Hüinghausen befuhr, kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Sattelzug aus Polen, der nach links von der Fahrbahn abkam und erst in der abschüssigen Böschung zum Stehen kam. Der total zertrümmerte Pkw befand sich seitlich hinter dem Führerhaus unter dem Sattelzug.

Zum Hergang des Unfalls konnte die Polizei gestern Abend noch keine genauen Angaben machen. Der aus Polen stammende Fahrer des Sattelzugs habe unter Schock gestanden, so die Polizei. Er habe in gebrochenem Deutsch ausgesagt, dass er in der Dunkelheit nur zwei Lichter gesehen habe. Anschließend habe es gekracht. Eine Bremsspur sei am Unfallort nicht erkennbar gewesen, so erste Ermittlungen.

Kranwagen hebt Sattelzug aus Böschung

Für die Rettungskräfte gestaltete sich die Bergung äußerst schwierig. Der Pkw-Fahrer konnte zunächst nicht aus seinem Fahrzeugwrack geborgen werden. Bei dem Pkw handelt es sich nach Polizeiangaben um ein in Plettenberg zugelassenes Fahrzeug.

Der Sattelzug wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Herscheid, die mit 50 Einsatzkräften vor Ort war, mit Seilwinden gesichert, um ein Abrutschen in die Böschung zu verhindern. Um den Sattlezug aus der Böschung zu heben, musste ein Kranwagen aus Lüdenscheid angefordert werden. Der Sattelzug wurde nach der Bergung auf einen Parkplatz transportiert. Anschließend konnte der getötete Pkw.Fahrer aus dem Wrack geborgen werden.

Schwierige Situation für Rettungskräfte

Die Bergung der beiden Unfallfahrzeuge erfolgte im Laufe des Abends durch einen aus Lüdenscheid angeforderten Kranwagen. Der Kran habe den mit leeren Paletten beladenen Sattelschlepper aus der Böschung auf die Fahrbahn gehoben und anschließend auf einen Parkplatz an der Landstraße 561 gezogen, so der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Herscheid, Gerd Holthaus.

 

Anschließend sei der zerstörte Pkw verladen und in Absprache mit der Staatsanwaltschaft in eine Garage auf dem Gelände des Bauhofs der Gemeinde Herscheid transportiert worden. Dort sei anschließend die Leiche des getöteten Autofahrers von Feuerwehrmännern aus dem Fahrzeugwrack geborgen worden. „Für die Kollegen war das eine äußerst schwierige Situation,“ gab Holthaus zu erkennen.

 

Die mit Glasscherben und Fahrzeugteilen übersäte Fahrbahn an der Unfallstelle auf der Landstraße 561 sei von der Feuerwehr-Löschgruppe Rärin und dem Landesbetrieb Straßenbau.NRW gesäubert worden. Dazu habe der Landesbetrieb seine Kehrmaschine eingesetzt, so Holthaus.

Foto/Bericht: Wolf (Westfälische Rundschau)

14.07.18

10:23 Uhr

Ölspur

Aktuelle Unwetterwarnungen für Deutschland

Wir suchen Mitglieder

Sie möchten Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Herscheid werden??

 

[mehr...]

Homepage der

Gem. Herscheid

 

[mehr...]

Besucherzähler